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Am 16. Juni lud Marenco Swiss Helicopters ein zur Aufrichte ihres Hangars auf dem Fluplatzaeral in Mollis. Eine eigenwillige, gefällige, der Landschaft angepasste Halle samt Bürotrakt – 60 Meter lang und 32 Meter breit – präsentiert sich nun im Rohbau. Ein bauhandwerkliches Meisterwerk, geplant und erstellt von Glarner Fachbetrieben.

Ein Projekt, wie der neue Hangar samt Bürotrakt, stellte Planer und Ausführende vor grosse Herausforderungen, insbesondere deshalb, weil es im Vorfeld Einsprachen gab. Der für spezielle Industriebauten bekannte Architekt Renato Leuzinger, Glarus, konnte auf die professionelle Unterstützung von Dieter Berger, Baumanagement, sowie erfahrene Baumeister- und Fachleute zählen. Der Baustart erfolgte im August 2016 mit dem Spatenstich. Der Rohbau, ausgeführt durch die Firma Marti Matt, Glarus Süd, war bereits im Dezember fertiggestellt. Eine tragende Rolle hatte auch die Firma Casa Vita Frefel Holzbau AG in Mollis. Statt mit einem Stahlträger wird die Halle von einer neuartigen Konstruktion aus verleimtem Buchenholz (vorwiegend aus der Schweiz) gehalten. Franz Frefel bestätigte, dass diese Innovation bezüglich Spannung einer Stahlkonstruktion in nichts nachsteht.

Wurzeln geschlagen für ein Abenteuer

Sichtlich begeistert über das bauliche Resultat zeigte sich Andreas Löwenstein, CEO von Marenco Swiss Helicopters. «Wir haben Wurzeln geschlagen für ein Abenteuer», freute er sich in einer Dankesrede. Mollis im Glarnerland werde weltweit als Produktionsstätte für moderne Helikopter bekannt werden, ist er überzeugt. Die Produktionsziele – ein Helicopter pro Tag – sind hoch, aber man glaubt dem engagierten Unternehmer, dass er diese zusammen mit seinem Team erreichen wird. Löwenstein bedankte sich besonders herzlich bei den rund 150 anwesenden Bauhandwerkern, für die ein feines Aufrichte-Essen bereitgestellt war. Eine sympathische Geste, die zu gefallen wusste. zim