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Bei schwül-warmen Temperaturen stimmte die Synode der Reformierten Landeskirche vergangene Woche sämtlichen Geschäften gemäss Antrag des kantonalen Kirchenrates zu.

Viel zu tun hatte Quästorin Rosmarie Figi. Das Kirchenparlament sagte Ja zur Jahresrechnung 2016, die bei Einnahmen von 1,216 Millionen Franken und Ausgaben von 1,194 Millionen mit einem Vorschlag von rund 22'000 Franken abschliesst. Gutgeheissen wurden auch drei Beiträge aus dem Baufonds, dessen Vergabepraxis der Kirchenrat angepasst hat. Die Kirchgemeinde Grosstal bekommt maximal 53'540 Franken für die Modernisierung von Glockenantrieben und Klöppel sowie den Einbau einer Gebäudeautomatisierung für Glocken und Uhr in der Kirche Luchsingen. Schwanden bekommt maximal 75'083 Franken für den Umbau des Pfarrhauses Post. Sekretariat, Sitzungszimmer und Archiv werden neu im freiwerdenden Erdgeschoss eingebaut. Im 1. Obergeschoss wird die Küche den Bedürfnissen der Gastlichkeit im Rahmen der Glarner Generationenkirche angepasst. Und Niederurnen bekommt maximal 72'962 Franken für die Sanierung des Pfarrhauses in der Rüti. Hier geht es vor allem ums Dach, wo eine Fotovoltaikanlage installiert wird, und um bessere Isolation.

Finanzausgleich 2018 zur Kenntnis genommen

Keine Wortmeldungen gab es diesmal zur Verordnung über die Besoldung von Kirchenmusikerinnen und Kirchenmusikern und die damit verbundene Änderung der Kirchenordnung. Die synodale Kommission unter dem Vorsitz von Martin Jenny aus Glarus legte eine mehrheitsfähige Lösung vor. Die gleiche Kommission überführte auch das bisherige Reglement über die Entschädigungen, Sitzungs-, Taggelder und Spesen in eine Verordnung.

Wertvolle Beiträge für die Gesellschaft

Bei der Behandlung des Rechenschaftsberichtes 2016 dankte Gemeindepräsident Christian Marti für die konstruktive und zielführende Auseinandersetzung mit dem Thema «Moschee Netstal», ebenso für die kantonalkirchlichen Engagements und Initiativen wie ALO, Schuldenberatung, help-point und dergleichen. Damit leiste die Kirche wertvolle Beiträge für die Gesellschaft. Kirchenratspräsident Ulrich Knoepfel verwies in seinen Mitteilungen vor allem auf den Startschuss zur Generationenkirche live samt JA-Botschaft an den Kirchen. Von Seiten der Kantonalkirche wird nun die Kommunikation bezüglich Generationenkirche intensiviert. Kirchenrätin Barbara Hefti informierte über die Entstehung der Konferenz «Diakonie Schweiz», Kirchenrat Peter Hofmann über den künftigen kirchlichen Religionsunterricht. Eröffnet wurde die Synode mit einer «Kurzanleitung zum Gebet» von Diakon Hans-Walter Hoppensack. Das Gelübde legte Claudia Dürst aus Mühlehorn ab. Synodepräsident Hans Thomann äusserte sich in seiner Eröffnungsrede mit klaren Worten zum Thema «Konfessionen». 500 Jahre nach Reformationsbeginn müssten wir «auf eine moderne Art die Annäherung zwischen den katholischen und reformierten Konfessionen vorantreiben und bald substanziellere und griffigere Ergebnisse als bisher vorzeigen können». Ökumenisch engagierte Christen erwarteten endlich Taten. mb