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Die Aktionäre der Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL) haben die Jahresrechnung 2018/19 gutgeheissen und die Auszahlung einer Dividende in der Höhe von 1,75 Mio. Franken beschlossen. Die KLL haben im Geschäftsjahr 2018/19 deutlich mehr Strom produziert. Die Kraftwerkstufen Muttsee, Limmern, Hintersand und Tierfehd produzierten insgesamt 1523 GWh (Vorjahr: 1418 GWh). Die Jahres­kosten zulasten der Partner stiegen im Vergleich zum Vorjahr um rund 1,8 Prozent und betrugen 164,9 Mio. Franken.

Beim Pumpspeicherwerk Limmern wurden im Laufe des Berichtsjahres verschiedene Garantie­arbeiten aus­geführt. Gemäss aktueller Planung werden die Arbeiten bis Ende 2022 ­abgeschlossen sein.

6600 Besucher und erfolgreiche Personenseilbahn
Die Anlagen des Pumpspeicherwerks Limmern sind bei Besuchern beliebt. Im Berichtsjahr besichtigten gut 6600 Personen das Werk. Im Juni 2019 nahm die neue Personenseilbahn vom Tierfehd ins Kalktrittli ihren Betrieb auf. Dafür wurden Stützen sowie ­Betonbauten der Bauseilbahn um­genutzt und für den Personenbetrieb angepasst. Von Betriebsbeginn bis zum Ende des Berichtsjahres wurden bereits 6800 Tickets verkauft.

Neues Verwaltungsratsmitglied
An der Generalversammlung ge­nehmigten die Aktionäre die Jahresrechnung der KLL und beschlossen die Auszahlung einer Dividende von 1,75 Mio. Franken. Für den zurück­getretenen Jürg Wädensweiler wählten die Aktionäre Michael Schärli neu in den Verwaltungsrat. Die bisherigen Mitglieder des Verwaltungsrates – Kaspar Becker, Andrea Bettiga, Guy Bühler, Jörg Huwyler und Hans-Peter Zehnder – wurden im Amt bestätigt.
Die Kraftwerke Linth-Limmern AG (KLL) mit Sitz in Glarus Süd ist ein Partnerunternehmen des Kantons Glarus und der Axpo Power AG. Am Aktienkapital sind der Kanton Glarus mit 15 und Axpo mit 85 Prozent beteiligt. pd.