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Zum Spatenstich bei der Firma Hans Eberle AG in Ennenda verrichtete eine Baggerschaufel mit Urgewalt diese Aufgabe – das bisherige Gebäude wird Schritt für Schritt abgerissen.

Zu Beginn erklärte Fritz Trümpi, das bestehende einstöckige Gebäude – früher Werk II der Firma Daniel Jenny – sei vor 40 Jahren von der Firma Hans Eberle AG gekauft worden. Weil die Gemeinde signalisiert hatte, dass das Unternehmen keinen zusätzlichen Boden kaufen könne. «Dieses Gebäude hat uns nun im bestehenden ­Zustand einige Jahrzehnte genützt. So für Verpackung, für Montage, kurz für alle möglichen und unmöglichen Tätigkeiten. Nun hat das mehr als 150 Jahre alte Gebäude ausgedient.»
Der Neubau wird in Zukunft über 20000 m3 Raum umfassen. Allerdings bleibt ein Teil des alten Gebäudes ­stehen, man befindet sich im Um­gebungsschutz vom Hänggiturm, der im Inventar der schützenswerten Objekte aufgeführt ist. Es konnte aber mit der Denkmalpflege, dem Arbeits­inspektorat und der Gemeinde eine Lösung gefunden werden. Die Fassade entlang der Ennetbühlerstasse und dem Kraftwerk bleibt stehen und wird mit dem Neubau verbunden. «Im neuen zweistöckigen Gebäude findet in absehbarer Zukunft die modernste und präziseste Blechverarbeitung ihren Platz.» Abbruch und Aushub sollten bis Ende März abgeschlossen sein. Anschliessend wird mit dem Bau begonnen. «Wenn alles normal verläuft, sollte im Laufe 2021 mit dem Bezug des Neubaus begonnen werden. Schritt für Schritt wird das Provisorium aufgelöst, sodass wir in der zweiten Hälfte des kommenden Jahres definitiv im neuen Gebäude starten können.» Wie Projektleiter Marco Albert betonte, werden rund 60 Mitarbeitende im doppelstöckigen Gebäude arbeiten.
Lange stand das Kleinkraftwerk der Firma still. Im Rahmen des Erneuerungsbaus wird es renoviert und auf den neuesten Stand der Stromproduktion gebracht. Dieser Strom fliesst in Zukunft zu 90 Prozent an die Hans Eberle AG, deckt allerdings nur einen Bruchteil des Strombedarfs. Am Ende des Spatenstichs bedankte sich Fritz Trümpi bei Geschäftsführer Andreas Zweifel für seinen unermüdlichen Einsatz und bei Inhaber Thomas Eberle für die Freigabe des Projekts. «Er hat mit diesem Entscheid auch das Bekenntnis zum Standort Ennenda untermauert.»
Edi Huber