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Anfang Jahr hat die Feuerwehr Glarus ihren Jahresrapport im «GH» in Ennenda durchgeführt. Wieder konnte man auf ein ereignisreiches Jahr zurückblicken.

Gleich zwei Regierungsräte haben den Glarner Feuerwehrfrauen und -männern die Ehre erwiesen: Andrea Bettiga in seiner Funktion als Verwaltungsrat der glarnerSach und Kaspar Becker als Vorsteher des Departementes Bau und Umwelt. Geleitet wurde die Versammlung ­souverän vom stellvertretenden Kommandanten Hanspeter Leuzinger. Über 100 Einsätze hat die Feuerwehr Glarus auch im vergangenen Jahr ­wieder bewältigt, einzelne davon ­regen im Bericht von Leuzinger zum Schmunzeln an; andere zeigen auf, dass auch die Feuerwehrarbeit be­lastend sein kann. Es seien viele, aber zum Glück kleinere Anlässe gewesen, die man be­wältigen haben müsse, so Leuzinger. Und einige hätten das Potenzial für ein grösseres Ereignis gehabt, was glücklicherweise nicht eingetreten sei.
Leuzinger hob auch hervor, dass die Feuerwehr Glarus ein unfallfreies Jahr erleben durfte.
Traditionell eine grosse Bedeutung am Jahresrapport der Feuerwehr Glarus haben die Gastreden. Sie bilden in der Regel den Abschluss des offiziellen Teils.
Eine folgenreiche Ausnahme bildete die Rede von Regierungsrat Andrea Bettiga, der seine Rede schon vor dem Nachtessen hielt. Aus Sicht der glarnerSach betonte er die Zusammenarbeit der Feuerwehren und die Wichtigkeit, auch das Glarner ­Feuerwehrwesen fit für die Zukunft zu machen.
Nach dem Nachtessen musste glarnerSach-Geschäftsführer Hansueli Leisinger einräumen, dass er wohl dem Regierungsrat zu viel von seiner geplanten Rede ausgesaugt habe und der mehr oder weniger dasselbe erzählt habe, wie er zu erzählen gedachte. Lacher konnte dann Regierungsrat Kaspar Becker ernten, als er erwähnte, bewusst Andrea Bettiga nicht zu viel von seiner Rede erzählt zu haben, weil er genau diesen Ablauf fürchte. Mit ihren gehaltvollen und auch traditionell launigen Reden unter­hielten auch Gemeinderat Markus Schnyder, Ehrenmitgliederpräsident Fridli Jacober und Samariter-Vertreterin Nadia Cabula die Feuerwehrleute.
Auch in diesem Jahr konnte die Feuer­wehr mehrere Mitglieder auszeichnen, die nach 20 Mitgliedsjahren die Ehrenmitgliedschaft erhielten, es sind dies Kari Stüssi, Alex Gazzoli, Frank Schmid und Pasquale Vidili.
Markus Schnyder, als zuständiger ­Gemeinderat, konnte folgende Kameraden befördern: Als Offizier im Rang eines Leutnants Andreas Fischer und als Gruppenführer im Rang eines ­Korporals Ymret Krasniqi und Dean Tresch.
Im Anschluss brachte Rob Spence mit seiner Comedy-Show den «GH»-Saal zum Lachen, bis die Tränen flossen.
Hans Becker