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«Wenn man es nähen kann, machen wir daraus eine Tasche», ist das Motto. Das heisst, es gibt kaum ein Material, aus dem Swiss Mountain Handbags in Engi keine Tasche machen kann. Am Medienworkshop der Glarner Handelskammer zeigte das Unternehmen Produkte, die es für Migros, Porsche und Lamborghini herstellt.

Der Kreativität von Eugène Fauquex scheinen keine Grenzen gesetzt. Egal, ob Kunstrasen, Karbon oder Leder von alten Pauschenpferden, kaum ein Material aus dem sein Unternehmen «Swiss Mountain Handbags» kein Produkt herstellen kann. Dass es dabei nicht nur Taschen im herkömmlichen Sinn sind, davon konnten sich die Teilnehmer des Medienworkshops der Glarner Handelskammer am Dienstagvormittag, 19. November, in Engi ein Bild machen. Denn neben Taschen produziert Fauquex mit seinen 15 Mitarbeitern auch Pflanzentöpfe, Kulturbeutel oder Schreibmappen. Dies nicht nur für die eigene Kollektion, sondern auch als Kundengeschenke oder als Erweiterung der Kollektion für namhafte Automobilhersteller wie Porsche, Lamborghini und Maserati. Aktuell gefragt sind Mappen, in denen das iPad Platz hat, oder Taschen als Mobile-Office, welche die Firmen, so zum Beispiel Migros, ihren Mitarbeitern zur Verfügung stellen, da in modernen Betrieben häufig kein fester Arbeitsplatz vorgesehen ist. Vieles, hat sich auch durch den unermüdlichen Einsatz von Fauquex seit den Anfängen des Unternehmens verändert. «Zu Beginn fertigte ich – mehr schlecht als recht – Taschen für meinen Bruder und seine Freunde an.» Damit er in diesem hart umkämpften Markt mithalten kann, setzt er vor allem auf Innovation, Schnelligkeit und Qualität. «Nur unsere Sorgfalt und die aus der Schweiz stammenden Materialien können uns von den Mitbewerbern abheben.» Dazu kommt, dass auf umweltschonende Arbeitsprozesse und Produkte gesetzt wird. «Dies zeigt sich bei der Bearbeitung von Leder, aber auch bei der Farbe aus Milchabfall. Mit unserer Solaranlage produzieren wir schon seit fünf Jahren CO2-neutral.» Und dies aus den ehrwürdigen Mauern von WESETA in Engi hinaus in die ganze Welt.

Edi Huber