Linthpark Glarus Süd: CoLiving-Konzept präsentiert

 

IN DER AKTUELLEN FRIDOLIN AUSGABE

Nr. 28   Donnerstag 9. Juli 2020

01 Jimmy Cliff

Unterwegs bei Glarner Mutterkühen:

Mütter schützen ihre Kinder

 
02 Landrat 2019

Mehrzweckgebäude/Schwimmbad Obersee Näfels:

Baden für alle

 
03 Roger Rychen

Bewilligung erhalten:

Kerenzerbergrennen 2021 gesichert

 


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Die Studierenden präsentieren ihre Idee im Linthpark Glarus Süd. (Bild: jhuber)

Die Entwicklung im Linthpark Glarus Süd geht weiter. Letzte Woche erarbeiteten Studenten der Höheren Fachschule für Tourismus Zürich ein Konzept für CoWorking und CoLiving in der ehemaligen Spinnerei.

Die Entwicklung im Linthpark Glarus Süd geht weiter. Letzte Woche erarbeiteten Studenten der Höheren Fachschule für Tourismus Zürich ein Konzept für CoWorking und CoLiving in der ehemaligen Spinnerei.

Der Linthpark Glarus Süd hat in den letzten Jahren einige Veränderungen erlebt. Weitere Entwicklungen sind in Planung. Neben dem Mehr-Generations-Wohnprojekt kommt nun mit CoLiving/CoWorking ein neuer Aspekt dazu. Die digitalen Mittel ergeben neue Möglichkeiten der Arbeit. Mit einer schnellen Internetverbindung sind «Digitale Nomaden» nicht mehr an einen Arbeitsplatz gebunden. Wäre es da nicht optimal, seinen kurzfristigen Arbeitsplatz im Panorama der Glarner Berge einzunehmen? Diese Idee soll in den nächsten Jahren im Linthpark Glarus Süd verwirklicht werden. Wie das genauer aussehen kann, damit hat sich letzte Woche eine Klasse mit 10 Studentinnen und Studenten der Höheren Fachschule für Tourismus Zürich auseinandergesetzt. Neben den Nomaden arbeiteten sie zwei weitere Zielgruppen heraus. Auf der einen Seite KMUs, welche spezielle Projekte ausserhalb der Firmenmauern verwirklichen können. Während hier ebenfalls das Glas­fasernetz, also die schnelle Internetverbindung eine Rolle spielt, fällt dies bei der dritten Zielgruppe weg. Mit «Power off» bezeichnen die Studenten Einzelpersonen oder Gruppen, die sich auf Zeit von der modernen Technik verabschieden und die Natur in Glarus Süd geniessen wollen. Zudem erarbeiteten sie Ideen für die Gestaltung der rund 30 Einzelzimmer sowie den weiteren Räume. Mit Herzblut und Leidenschaft hätten sie sich der sehr komplexen Aufgabe gewidmet und es erfülle sie mit Stolz eine solch gute Arbeit dem Auftraggeber Linthpark Glarus Süd übergeben zu können, meinte abschliessend Direktorin Hanna E. Rychener Kistler. «Man hat gespürt, dass das Projekt realisiert werden soll.» Sie freue sich, wenn ihre Studierenden weiter helfen können.

Jürg Huber, Pressebeauftragter
Glarner Handelskammer

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