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Steinstossen und Steinheben sind die Leidenschaft von Corina und Marina Mettler aus Bilten. So reisten die Schwestern am Samstag, 14. September, mit Zuversicht ins Baselbiet nach Wenslingen. Marina Mettler gelang die Titelverteidigung im Steinheben, Corina Mettler verpasste den Final der besten Vier.

Marina Mettler, die jüngere der beiden Schwestern, bestritt auch den Wettbewerb im Steinstossen und kam so zum ersten nationalen Vergleich auf Stufe Juniorinnen mit dem 6-kg-Stein. Die FAGE-Lernende verpasste mit 7,37 m knapp den Finaleinzug und klassierte sich auf dem sehr guten 9. Rang von 24 Kontrahentinnen. Den Finalkrimi im Steinheben konnte sie als Titelverteidigerin für sich entscheiden. Mettler startete stark und liess sich in der Vorrunde 41 Hebungen rechts und 37 links notieren. Da dies nicht zur Führung reichte, taktierte die Biltnerin und absolvierte den Halbfinal mit ihrem «schwächeren» Arm. 28 Hebungen reichten, um die Gegnerin zu besiegen und in den Final einzuziehen. Dort wartete Rahel Moser vom Steinheberteam Rütten, die in der Vorrunde mit 81 Hebungen an der Spitze lag. Dieses Duell auf Augenhöhe entschied Mettler mit unglaublichen 52 Hebungen gegenüber 51 von Moser zu ihren Gunsten. Mettler hat sich die SM-Goldmedaille hart verdient.

Corina Mettler blieb – trotz starker Leistung – chancenlos. Sie konnte wegen Knieschmerzen das ganze Jahr über nie beschwerdefrei trainieren und nur wenige Ernstkämpfe bestreiten. In Wenslingen verzichtete sie auf das Steinstossen und trat nur zum Steinheben an. Im Elitefeld der Heberinnen hatte sie sich als SM-Fünfte 2018 einen Namen gemacht. Corina Mettler übertraf in der Vorrunde mit 43 Hebungen ihre momentanen Trainingsresultate. Ihre sehr gute Leistung reichte für den 12. Rang unter 22 Heberinnen. Hans Elmer