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Vergangenes Wochenende besuchten 41 finnische Pfadis den Kanton Glarus. Gemeinsam mit Pfadis aus dem Kanton erkundeten sie das Glarnerland, lernten die heimische Landschaft sowie Kultur und Traditionen kennen.

Es ist Sonntagmorgen und der Himmel über dem Glarnerland wolkenbedeckt. Dennoch nahmen die 41 finnischen Pfadfinderinnen und Pfadfinder voller Vorfreude auf das Treffen mit den Glarner Pfadis den Weg vom Kuduheim zum Bahnhof Netstal unter die Füsse. Nach einer kurzen Begrüssung reisten wir, noch etwas schüchtern und zurückhaltend, aber voller Freude über den internationalen Besuch gemeinsam nach Elm. Dort angekommen führte uns der Ausflug als erstes auf den Elmer-Citro- Quellenweg. Gemeinsam wanderten wir zum Ursprung des heimischen Getränks und genossen auch bei leichtem Regen die schöne Aussicht ins Sernftal. Auf dem Rückweg stiessen wir auf den Elmer-Citro-Brunnen, in welchem das Elmer Citro bereits für uns kühl gestellt war.

Zurück bei der Feuerstelle, welche zu Beginn des Weges liegt, bereiteten wir gemeinsam das Mittagessen zu und verspeisten Würste, Grillgemüse und das selbstgemachte Schlangenbrot. Nach einem Dessert in Form einer feinen Schoggi-Banane ging der Weg weiter zur Talstation der Elmer Sportbahnen. Mit der Gondel im Ämpächli angekommen, genossen wir trotz der Wolken den wundervollen Ausblick auf die Berge und besonders auf das Martinsloch. Nach einer kurzen Pause ging es mit den Trottinetts zurück ins Tal und anschliessend mit Bus und Bahn zurück nach Netstal.

Tradition zum Erleben
Zurück in Netstal erwartete uns bereits eine traditionsreiche Überraschung. Ehemalige Glarner Pfadfinder überraschten die finnischen Gäste mit einem kleinen Konzert. Drei Alphornspieler sowie ein Talerschwinger spielten uns dabei ihre schönsten Lieder vor. Nach dem kurzen Platzkonzert durften wir selbst tätig werden. Unter fachmännischer Anleitung konnten sich die Pfadis aus Finnland im Fahnen- und Talerschwingen sowie Alphornspielen beweisen. Abschliessend zu diesem grossartigen Tag genossen wir gemeinsam ein für den Sommer eher untypisches, aber dennoch sehr leckeres Fondue zum Nachtessen.

Leider hat auch ein solcher Tag irgendwann ein Ende und die Pfadis müssen sich wieder voneinander verabschieden. Auch wenn man sich erst seit wenigen Stunden kannte, verbindet uns dennoch eine gemeinsame Leidenschaft, die Pfadi. So fiel uns allen der Abschied nicht ganz leicht. Doch eines ist uns gewiss, solche Treffen bleiben lange in Erinnerung, bei uns, aber auch bei unseren neuen Lebensfreunden der finnischen Pfadi-Gruppe.

Thomas Landolt v/o Timido