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Es ist geschafft. Im Rahmen einer kleinen Feier am Freitag, 21. Juni, durften nach absolviertem Jagdlehrgang und bestandener praktischer sowie theoretischer Prüfung, mit sichtlichem Stolz, acht Jungjäger, davon zwei Damen, aus den Händen von Regierungsrat Kaspar Becker den begehrten Fähigkeitsausweis entgegennehmen.

Umrahmt wurde der Anlass durch eine Gruppe Jagdhornbläser und Ausführungen von Heinz Zweifel, Präsident der kantonalen Jägerprüfungskommission, sowie Regierungsrat Kaspar Becker, Departementsvorsteher Bau und Umwelt. Kommissionspräsident Zweifel erwähnte, dass die Erlangung des begehrten Ausweises immer mit einem grossen persönlichen Zeitaufwand, Lernwillen, guter Vorbereitung und Nervenstärke verbunden sei. Genau so sei es dann auch auf der Jagd. Denn dort kämen dann alle diese Eigenschaften in der Praxis zum Tragen. Aber auch der Umgang mit allen weiteren Naturnutzern stelle heute eine echte Herausforderung an die Jägerinnen und Jäger dar. Darum sei es heute immer wichtiger, dass Jägerinnen und Jäger auch Botschafter seien und sich entsprechend verhalten. Auch draussen in der Natur gelte es, Mass zu halten und einen respektvollen Umgang mit allen Nutzern zu pflegen. Trotzdem sollen Jäger zu ihrem Tun stehen und ihr Hobby, ihre Leidenschaft, selbstbewusst und ohne Reue ausleben dürfen.

Ausweise übergeben
Regierungsrat Kaspar Becker seinerseits gratulierte zur bestandenen Prüfung und zur erbrachten Leistung. Er habe grosse Freude, dass er die begehrten Ausweise übergeben dürfe, mahnte aber auch, dass mit der Ausübung der Jagd heute mannigfaltige Pflichten, Auflagen und vielerlei Wünsche und Ansprüche verbunden seien. Einzelne unter ihnen hätten lange auf diesen Augenblick warten müssen, auch nach Rückschlägen nie aufgegeben. In der Jägersprache ausgedrückt: das Ziel nie aus den Augen verloren. Er führte weiter aus, dass alle nun aufgrund der vielseitigen und anspruchsvollen Ausbildung, den Anforderungen heute und in Zukunft gewachsen sein sollten. Aber auch Fingerspitzengefühl, Verantwortung und Verstand brauche es zur Ausübung der Jagd. Die aktive Mitarbeit aller auf und neben der Jagd sei heute mehr denn je gefragt und ein wichtiger Bestandteil dafür, dass die Jagd in unseren Breitengraden noch immer eine hohe Akzeptanz geniesse. Dazu sei unbedingt Sorge zu tragen.