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Aus den Lautsprechern läuten die Munotglocken den Einmarsch der Kompanien ein. Auf die auf der Landebahn des Flugplatzes Mollis bereitstehende Truppe brät am Montag, 17. Juni, eine gleissende Sonne vom wolkenlosen Himmel. Der militärfreundliche Kanton Glarus (und Petrus) scheint es gut zu meinen mit den «61ern». Die Übernahme der Fahne steht an – ein Stück gelebte Tradition.

Nach dem Melden des Bataillons beim Kommandanten der Territorialdivison 4, Divisonär Willy Brüllisauer, leitete der Kommandant des Infanteriebataillons 61, Oberstleutnant iGst Daniel Bänziger, die Fahnenübergabe mit einer ergreifenden Rede ein. Er bedankte sich bei den Soldaten für ihren Dienst an der Schweiz, im Inf Bat 61. Darauf folgend erwähnte er einige Ereignisse, die jedem Teilnehmenden sofort vor Augen führten, in welch fragiler Weltordnung wir aktuell leben, und überliess anschliessend das Ziehen der Erkenntnisse jedem selbst. Häufiger fragten sich die meisten wohl, was der Staat oder das Kollektiv für sie machen könne, so Bänziger, anstatt sich die Frage zu stellen, was jeder selbst für das Kollektiv machen kann. In einem leidenschaftlichen Appell forderte er jeden Anwesenden auf, seinen Teil zu tun, dass dieser Wiederholungskurs zum Erfolg wird. Anschliessend wünschte er allen einen unfallfreien, intensiven und lehreichen – aber auch schönen WK 2019 – mit vielen guten Erinnerungen und guter Kameradschaft.

Ideale Bedingungen
Das Inf Bat 61 leistet für drei Wochen seinen Dienst in den Regionen Glarnerland und Viamala. Die Highlights des diesjährigen Fortbildungsdienstes sind Ausbildungen und Übungen im scharfen Schuss sowie der Einsatz am Eidgenössischen Schützenfest für Jugendliche in Frauenfeld (ESFJ). Die Regionen Glarnerland und Viamala bieten mit ihren Schiessplätzen und dem grosszügigen Übungsgelände perfekte Bedingungen für eine herausfordernde und spannende Ausbildung. Das Inf Bat 61 dankt, gerade bei grösserem Truppenaufkommen in der Region, bereits im Voraus für die Gastfreundschaft der Gemeinden und die positiven Begegnungen mit der Zivilbevölkerung.

Oblt Julian Thorner, PIO Inf Bat 61