News

Bei prächtiger Kulisse und sommerlichen Temperaturen trat der FC Uznach als Tabellenführer im Buchholz in Glarus an. Das Heimteam gewann jedoch schliesslich verdient und steigt auf.

Rund 500 Zuschauer gaben dem letzten Meisterschaftsspiel den passenden Rahmen. Die Ausgangslage war klar. Die Stadtglarner konnten nur mit einem Sieg aufsteigen. Uznach hätte ein Unentschieden gereicht. Nach nervösem Beginn beider Teams konnte das Heimteam etwas Oberhand erlangen. Spielertrainer Boshtraj hatte dabei die besten Gelegenheiten. Zuerst scheiterte er mit seinem Heber an der Querlatte. Torhüter Fritschi wäre chancenlos gewesen. Danach konnte er die genaue Hereingabe von Reshani auch in zwei Anläufen nicht verwerten, wobei der zweite Schuss an den Pfosten knallte. Auch die Uznacher blieben gefährlich. Der Glarner Goalie Horner konnte mit seinem tollen Herauslaufen das 0:1 verhindern, und wenig später verpasste der Gästestürmer Kuster mit seinem Kopfball das Tor nur sehr knapp. In der 40. Minute brachte eine Freistossvariante die Führung für den FC Glarus. Boshtraj legte den Ball an der Mauer vorbei, wo Gabriel von der Grundlinie scharf zur Mitte passte und durch das Bein eines Gegners zur Führung traf.

Nach der Pause war klar zu sehen, dass sich die Glarner etwas zurückzogen und auf Konter warteten. Uznach bemühte sich stetig, wurde jedoch nur nach Standards gefährlich. Die Spannung wegen der knappen Führung war beiden Teams anzumerken. Nach rund einer Stunde setzte sich Boshtraj unwiderstehlich auf der linken Seite durch und passte zu Sturmpartner Reshani, welcher freistehend nur noch einschieben musste. Nach der 2:0- Führung igelte sich das Heimteam noch mehr ein und hatte das Spiel im Griff. Bis zur 86. Minute, als der gute Schiedsrichter nach einem Halten von Traba an Elezi Penalty pfiff. Der Gefoulte holte selber Anlauf und fand jedoch seinen Meister in Torwart Horner. Ab diesem Moment war der Elan des Gästeteams gebrochen und das Spiel nach 94 Minuten zu Ende.

Mit elf Siegen in Folge steigt der FC Glarus nach siebenjähriger Abwesenheit verdientermassen wieder in die 3. Liga auf.

Koni Gabriel