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Die Synode hat vergangene Woche den langjährigen Sekretär Markus Beerli verabschiedet. Ausserdem hat sie sich über den Glarner Kirchentag informieren lassen, der vom 11. bis 13. Juni 2021 stattfinden soll.

Markus Beerli trat nach 27 Jahren als Sekretär der Evangelisch-Reformierten Landeskirche in den Ruhestand. «Er hat massgeblich das Gesicht und die Geschichte unserer Kirche mitgeprägt», sagte der kantonale Kirchenratspräsident, Pfarrer Ulrich Knoepfel. Dabei habe er auch miterlebt, wie gewaltig sich unsere Kirche – aber auch ihr gesellschaftliches Umfeld – in dieser Zeit verändert habe.

Humorvoll verabschiedete Synodepräsident Andreas Hefti den «letzten gesetzeskonformen Sekretär» (Nachfolgerin Sandra Felber ist «Kirchenratsschreiberin») und den «ersten Aktuar i.V. der Synode ohne gesetzliche Grundlage». Seine Markenzeichen seien Konstanz und Prägnanz, Professionalität, Sprache, Genauigkeit und Zuverlässigkeit gewesen. Die Synode dankte Markus Beerli mit einem langen Applaus. Sichtlich gerührt verdankte der Scheidende die Standing Ovation und die gute Zusammenarbeit.

Glarner Kirchentag im Juni 2021
Ebenfalls emotional kam die Information über den geplanten Glarner Kirchentag daher. Das OK wollte das Feuer entfachen für das ökumenische Fest der Begegnung am 11. bis 13. Juni 2021. Das Motto des Kirchentags lautet: «Mitänand bewegä – Salz der Erde und Licht der Welt». Das Programm soll sich am Freitagabend «bi de Lüüt im Dorf», am Samstag «mitänand i dr Stadt» und am Sonntag mit einem ökumenischen Festgottesdienst in Glarus abspielen.

Weitere Traktanden
Die Synode bestätigte Pfarrer Peter Hofmann als Dekan. Ihm zur Seite steht Pfarrerin Dagmar Doll als Vizedekanin; sie war nach dem gesundheitlich bedingten Rücktritt von Pfarrer Christoph Schneider als Dekanin a.i. eingesprungen. Diskussionslos genehmigt wurden die Rechenschaftsberichte sowie die Jahresrechnung 2018. Letztere schliesst bei einem Gesamtaufwand von 1,18 Millionen Franken und einem Gesamtertrag von 1,2 Millionen Franken mit einem Plus von rund 23000 Franken ab. Unbestritten blieben zudem eine Verschlankung der Verordnung über den Auftrag der Kirche im Bereich Ökumene, Mission und Entwicklungszusammenarbeit sowie klarere Regelungen über die Weiterbildung von kirchlichen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. mb.