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Ich bin nicht behindert – sondern ich habe eine Behinderung – manchmal werde ich auch durch die Umstände oder Mitmenschen behindert. Genau mit diesem Motto mache ich mich zusammen mit meinem ständigen Begleiter, dem 2-jährigen Blindenführhund «Oreo», jeweils auf den Weg in die diversen Städte oder Dörfer. Unser Ziel sind die verschiedenen Schulklassen von der 1. Klasse bis zur 3. Oberstufe. Freudig werden wir jeweils vor allem von den jüngeren Schülern erwartet und gerade der Besuch eines Hundes im Klassenzimmer ist natürlich speziell. Anhand von Bildern berichte ich von den Aufgaben meines treuen Begleiters und stelle mich gerne den anschliessenden Fragen der neugierigen und interessierten Kinder.

Ebenfalls berichte ich aus meinem Alltag, wie ich z. B. koche oder was für Hilfsmittel mir das Leben erleichtern. Es ist jedes Mal so schön zu bemerken, wie die Kinder trotz gut 45 Minuten Dauer still sitzen, interessiert und gespannt zuhören. Dies bestätigt mir auch die anwesende Lehrperson. Selten sei es so ruhig und die Kinder hätten viele Fragen, heisst es fast immer. Das Highlight ist für die Kinder natürlich auch dann, das Streicheln meines Hundes oder ihren Namen in Blindenschrift zu erhalten. Sehr gerne gehe ich im Auftrag des Schweizerischen Blindenbundes in die Schulen und hoffe, gerade mit diesem Besuch die Hemmschwelle zwischen Menschen mit und ohne
Behinderung abzubauen.

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Janka Reimmann