News

In Meiringen fand am Wochenende vom 9./10. März die Abgeordnetenversammlung des Eidgenössischen Schwingerverbandes statt. 283 Ehrenmitglieder, Funktionäre, Abgeordnete und Gäste wohnten der Abgeordnetenversammlung bei. Unter der tadellosen Führung von Markus Lauener wurden die 17 Traktanden über zwei Tage abgehandelt. Höhepunkt bildete die Ernennung acht neuer Ehrenmitglieder, darunter mit Hansruedi Hauser auch ein Glarner.

Laager, Glarus, (ernannt 1994) fortan mit Hansruedi Hauser ein zweites eidgenössisches Ehrenmitglied in seinen Reihen hat. Erstmals viel die höchste Ehre, die es im Schwingsport auf administrativer Ebene zu gewinnen gibt, einem Sernftaler zu. In seiner Aktivlaufbahn gewann der Hüne aus Elm insgesamt 12 Kränze (7 Glarner, 4 Bündner und 1 Zürcher). Einmal, 1989 in Stans, vertrat Hauser die Glarner Farben an einem Eidgenössischen Schwingfest, wo ihm sportlich jedoch wenig Erfolg beschieden war. Ganz im Gegenteil zu Klubkamerad Albrecht Rhyner, der sich im Nidwaldner Hauptort eidgenössisches Eichenlaub erschwang.

Erster Technischer Leiter Jungschwingen im Kanton
Als Erster im Kanton bekleidete Hauser ab 1989 das neugeschaffene Amt des Technischen Leiters Jungschwingen. Bereits 1988 kam er in den Vorstand des Schwingklubs Glarus-Mittelland. Diesem gehörte er während 18 Jahren an, wobei 14 Jahre als Technischer Leiter. Gar während 24 Jahren diente er dem Kantonalverband. Von 1989 bis 1999 als Technischer Leiter Jungschwingen, von 1999 bis 2004 als Technischer Leiter Aktive und zuletzt als Nachfolger von Alois Marti bis 2012 als Kantonalpräsident. Im NOS-Vorstand, dem er 2011 bis 2019 diente, bekleidete er die ersten zwei Jahre das Amt des Etatführers und von 2013 bis zur Delegiertenversammlung im Januar dieses Jahres hütete er mit grösster Sorgfalt die Verbandskasse.

Kampfrichter in Nyon und Luzern
In seiner langjährigen Amtszeit als Kampfrichter gehörten die Eidgenössischen Schwingfeste von 2001 in Nyon und 2004 in Luzern zu den absoluten Höhepunkten in seiner Tätigkeit. 2005 im Vorauen Klöntal, 2010 in Elm und 2012 Niederurnen stand er dem Gla-Bü-Schwingertag als OK-Präsident vor. Ebenfalls während 10 Jahren, von 2006 bis 2015, amtete der Schreinermeister mit dem manchmal etwas grimmigen Blick als OK-Präsident des Bergschwingets im Klöntal. Gemeinsam mit Ueli Stoller (Reichenbach im Kandertal), Ueli Steffen (Koppigen), Markus Walther (Habstetten), Martin Dubler (Lüscherz), Alois Zurfluh (Attinghausen), Armin Bucher (Walchwil) sowie dem Thurgauer Silvio Hungerbühler wurde Hansruedi Hauser in Meiringen in die Gilde der eidgenössischen Ehrenmitglieder aufgenommen.

Am Sonntagabend wurde Hansruedi Hauser in Elm durch Mitglieder des Schwingklubs Glarus empfangen. Mit Treicheln wurde ihm ein Empfang durch das Dorf gemacht, ehe im «Segnes» auf die Ehrenmitgliedschaft angestossen wurde. Zahlreiche Redner würdigten Hansruedis Verdienste. JHE