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Gut 60 Mitglieder von BIO GLARUS hielten am Freitag, 8. Februar, im Hotel Glarnerhof in Glarus an ihrer 27. Hauptversammlung Rückschau und Ausschau. Sie sind unter dem Strich mehrheitlich zufrieden. Das Landwirtschaftsjahr 2018 war geprägt von ausserordentlichen Witterungsverhältnissen, welche grossen Einfluss auf die Bio-Produkte hatten.

Richi Bamert, Präsident von BIO GLARUS, konnte zahlreiche Gäste, unter ihnen Ständerat Werner Hösli, Fritz Waldvogel vom Glarner Bauernverband und Vertreter des Verbandes BIO SUISSE begrüssen. Das Protokoll von Aktuarin Sandra Hefti und die Jahresrechnung 2018 von Kassier Hansjörg Jenny wurden angenommen. Die Versammlung wählte Ramona Zentner und Christian Dürst als Nachfolger von Hans Glaus und Hansjörg Jenny in den Vorstand. Für die demissionierenden Ann-Kristin Peterson und Kurt Zwicky übernehmen Maya Trümpi und Martin Luchsinger die Revision.

2019 stehen Bio-Gastro-Tage, Stallvisiten, Grillabende, Basisabende, Kontaktpflege und Öffentlichkeitsarbeit im Zentrum. Ebenfalls soll ein Glarner Bio-Brot auf den Markt kommen. Eine Hürde beim Projekt «Glarner Bio-Brot» ist bereits geschafft; der Dachverband bewilligte einen finanziellen Zustupf.

Gleich neun neue Betriebe haben sich 2018 bei BIO-SUISSE im Glarnerland angemeldet. Dadurch wuchs die biologisch bewirtschaftete Fläche stark. 2018 war laut Bundesamt für Landwirtschaft ein gutes Jahr für die Schweizer Milchbauern. 6,5 Prozent der vermarkteten Milch stammten von Bio-Betrieben. Im Bio-Fleischsegment übersteigt die Nachfrage nach Rindfleisch das Angebot. Beim Bio-Poulet-Fleisch steigt der Absatz.

Am Schluss überbrachte Lukas Inderfurth, Leiter Kommunikation von BIO SUISSE, Informationen aus diesem Verband und das Bündner BIO-SUISSE-Vorstandsmitglied Claudio Gregori Grüsse aus dem Nachbarkanton. Hans Speck