News

In zunehmendem Schneetreiben konnte das Ristl Bat 32 auf dem Zaunplatz in Glarus in einer würdigen Zeremonie am Montagabend, 28. Januar, nach einem erfolgreichen Einsatz unter schwierigen Bedingungen seine Fahne abgeben. Musikalisch begleitete der Glarner Militärtrompeterverein den würdigen Anlass.

Major Jacques Marti konnte seinen Verband – das Richtstrahl-Bataillon 32, verstärkt mit der Kompanie IV des Richtstrahl-Bataillons 4 – pünktlich um 17.30 Uhr zur Fahnenabgabe beim Kommandanten der Führungsunterstützungsbrigade 41, Oberst im Generalstab Thomas Wick, melden. Marti zeigte sich stolz, dass eine Fahnenabgabe auf dem Landsgemeindeplatz möglich wurde. Kader und Mannschaft hatten alles bis ins Detail vorbereitet und waren nach einem anstrengenden Dienst motiviert in Reih und Glied angetreten. Gespannt warteten die anwesenden Gäste, darunter Landammann Andrea Bettiga, Landratspräsident Bruno Gallati, Gemeindepräsident Mathias Vögeli, Gemeindevizepräsident Markus Schnyder, Major Walter Rhyner als Kreiskommandant des Kantons Glarus und Jürg Feldmann, der neue Hauptabteilungsleiter Militär des Kantons Glarus.

Sicherheit geschaffen
Oberst Wick dankte dem Ristl Bat 32. Es habe mit seinem Sicherungseinsatz am World Economic Forum (WEF) dazu beigetragen, dass sich die Schweiz mit ihrer Armee als sicheres Land und Austragungsort für internationale Treffen empfehle. Tatsächlich sicherte das Richtstrahl-Bataillon 32 vom 3. bis zum 28. Januar die Führungsunterstützung, das heisst, es setzte im Einsatz genau das um, was seine Aufgabe ist – es baute ein integriertes militärisches Fernmeldesystem (kurz IMFS) auf und betrieb es zugunsten von zivilen und militärischen Leistungsbezügern. Keine einfache Aufgabe bei Minusgraden im teils meterhohen Schnee – nicht nur weil man, so Kommandant Maj Jacques Marti, mit 50 Prozent des Bestandes arbeiten musste, sondern auch weil man im riesigen Raum von Dübendorf bis Tarasp die Kommunikation sicherstellte. Das verstärkte Ristl Bat 32 war also das kommunikative «Rückgrat» für die militärische und zivile Sicherung des WEF.

Dankbarkeit
Jacques Marti sagte denn auch in seiner Ansprache: «Alle Leistungsbezüger waren mit unserer Arbeit sehr zufrieden. Trotz schwieriger Bedingungen sind Sie im Einsatz gestanden und haben die Situation ernst genommen.» Er lobte seinen Verband für die gute Moral und bat alle, seinen Dank auch an die Familien und Arbeitgeber weiterzugeben. Sein Dank ging auch an die militärischen und zivilen Partner: «Man spürte, dass es darum ging, gemeinsam diesen Auftrag zu erfüllen.» Marti stellte fest, dass ohne Milizarmee der Auftrag Alpha-Echo für das WEF nicht erfüllbar gewesen wäre. Von Seiten der Gastgebergemeinde Glarus sprach Gemeindevizepräsident Markus Schnyder. «Entscheidend ist, dass Sie Ihren Dienst leisten. Diese Arbeit wird geschätzt», sagte er, als er die Grüsse der Gemeinde überbrachte. FJ