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Bereits eine Runde vor dem Ende der Qualifikation sind die Glarner Volleyballerinnen auf einem sicheren Play-off-Platz.

Trotz Verletzungspech zeigten sie gegen das favorisierte Züri Unterland eine starke Leistung: Im ersten Satz liessen sie den Gästen keine Chance, kamen dann aber doch nicht so schnell zum Sieg. Züri Unterland mit Captain Caluori reagierte, und es brauchte eine reife taktische Leistung und viel Kämpferherz, um sich auch im zweiten und dritten Satz durchsetzen zu können.

Nach diesem doch etwas überraschenden Sieg kann Glaronia am Samstag, 19. Januar, ohne Druck in Aadorf aufspielen. Wenn das Team von Trainer Beltramelli gewinnt, wird es sogar auf den zweiten Ranglistenplatz vorrücken.

Feiern durfte Glaronia nicht nur als Team, sondern speziell geehrt wurde Passeuse Anahita Aebli. Die 29-jährige Biologin hatte viel zum Erfolg beigetragen; Blumen bekam sie jedoch für ihre 20-jährige Zugehörigkeit zum Verein, wovon sie 11 Jahre in der Nationalliga spielte. Gratulantin war ihre Vorgängerin als Passeuse bei Glaronia: Magdalena Altmann-Labudova. Sie war als Spielerin im tschechoslowakischen Nationalteam, als sie nach Glarus kam, hatte Anahita Aebli trainiert und langfristig als Nachfolgerin aufgebaut. Peter Aebli