Invasive Wasserpflanzen im Oberssee

 

IN DER AKTUELLEN FRIDOLIN AUSGABE

Nr. 38   Donnerstag, 17. September 2020

01 Jimmy Cliff

Glarnerland:

Authentisch erleben

 
02 Landrat 2019

Berufsschule Ziegelbrücke prämierte Vertiefungs- und Projekt-Arbeiten:

Talentschmiede

 
03 Roger Rychen

Schlussschwinget in der Bleiche in Glarus:

Erster Festsieg für Schiesser

 


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Auf dem Grund des Obersees ist praktisch jeder Quadratzentimeter von der Nuttalls Wasserpest besiedelt (Foto: ©AquaPlus AG)

Im Obersee oberhalb von Näfels hat sich seit 2010 eine invasive Wasserpflanze aus Nordamerika sehr stark verbreitet. Sie bedeckt mittlerweile praktisch den ganzen Seegrund. In den nächsten Wochen sollen Versuche mit zwei verschiedenen Methoden zur Regulierung dieses Pflanzenbestandes durchgeführt werden.

Im Obersee oberhalb von Näfels hat sich seit 2010 eine invasive Wasserpflanze aus Nordamerika sehr stark verbreitet. Sie bedeckt mittlerweile praktisch den ganzen Seegrund. In den nächsten Wochen sollen Versuche mit zwei verschiedenen Methoden zur Regulierung dieses Pflanzenbestandes durchgeführt werden.

In einer Begleitgruppe wurde ein breites Spektrum an verschiedenen Massnahmen zur Bekämpfung und zum Management dieser Pflanze diskutiert. Unter anderem wurde die Wirksamkeit von Massnahmen wie dem Abschneiden (Mähen) und Entfernen der Pflanzen, eine Verminderung des Nährstoffeintrags in den See, das Einsetzen und Fördern von Konkurrenzarten (Armleuchteralgen) oder von Frassfeinden (Rotfedern, Edelkrebse), ein periodisches Trockenlegen des Sees im Sommer bzw. im Winter (Seeabsenkung) oder ein Abtiefen des Seegrundes abgeklärt. Aufgrund von Erfahrungen mit der Wasserpest an anderen betroffenen Gewässern, vor allem in Deutschland und Irland, muss man aber davon ausgehen, dass ein vollständiges Entfernen dieser Pflanze aus dem Obersee nicht möglich ist und sich eine Bekämpfung sehr schwierig gestaltet. Anlass zur Hoffnung geben aber Beispiele, bei welchen der Bestand an Nuttalls Wasserpest wenige Jahre nach der explosionsartigen Vermehrung wieder zusammengebrochen ist und sich die Pflanze in die natürliche Pflanzengemeinschaft eingliedert. (Mehr im FRIDOLIN)

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