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Dank des schnellen und beherzten Eingreifens der Feuerwehren Grosstal Süd und Kärpf konnte am Montag, 17. Dezember, in Luchsingen Schlimmeres verhindert werden.

Es ist mitten im Vormittag an diesem Montag, 17. Dezember, als die Feuerwehren Grosstal Süd und Kärpf nach Luchsingen ausrücken. Für die Stützpunkt-Feuerwehr Kärpf ist es bereits der 23. Einsatz in diesem Jahr. Mit ihren privaten Fahrzeugen gelangen sie zum Feuerwehrstützpunkt in Schwanden, stürzen sich in ihre Uniformen, nehmen ihre Ausrüstung und sitzen auf – das Kommando, der Atemschutz, der Hubretterzug, der Lösch- und Rettungszug, die Feuerwehrsanitäter, der Tanklöschzug mit den Maschinisten, der Verkehrsdienst. Vor Ort wird die Brandstelle weiträumig abgesichert, die gelben Schläuche zur Wasserversorgung werden ausgerollt, die Motorspritzen angeworfen. Die Männer an der Spritze verhindern, dass das Feuer auf weitere Gebäude übergreift – man ist in einem historischen Dorfteil mit alten Holzhäusern. Danach wird das Feuer systematisch und professionell bekämpft und schliesslich gelöscht. 100 Männer und Frauen standen hier im Einsatz. Ohne sie wäre das ganze Dorf Luchsingen in Gefahr gewesen.

Damit sie solche Einsätze sicher und professionell durchführen können, üben sie während des Jahres an freien Abenden und bei zusätzlichen Spezial- und Kaderübungen. Es sind Freiwillige, welche ihre Freizeit für das Gemeinwohl opfern. Dafür sei ihnen und allen Rettungskräften im Einsatz von Herzen gedankt. FJ