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Sie sind die grosse Hoffnung für den Schiesssport und bilden jetzt schon eine Elite: die 108 Jungschützen aus der Zentralschweiz, die am Samstag, 15. September, im Schiessstand Allmeind in Glarus ihren Final austrugen. 4 der 10 Glarner Beteiligten erreichten die Kranzauszeichnung.

Dem Turnus gemäss durfte dieses Jahr der Glarner Kantonal Schützenverband den Zentralschweizer Jungschützen-Einzelfinal organisieren. Bei diesem Wettbewerb messen sich die besten Jungschützen aus den Kantonen Uri, Schwyz, Nid- und Obwalden, Luzern, Zug, Glarus und Tessin in einem anspruchsvollen Programm mit 6 Schüssen Einzelfeuer und 4 Schüssen in Serie, das in fünf Minuten absolviert wird. Beim Programm, welches zweimal absolviert wird, können maximal 200 Punkte erreicht werden. Mit 184 Punkten wurde Michael Weber (Jahrgang 2000) von der SG Ennenda hervorragender 5. Lediglich 2 Punkte trennten ihn von der Urner Siegerin Leonie Zurfluh (Jahrgang 2003). Marc Knobel (Jahrgang 2000) von der SG Nieder-/Oberurnen kam mit 175 Trefferpunkten auf den 27. Rang, Tatjana Holinger (Jahrgang 1998) ebenfalls SG Nieder-/Oberurnen erreichte den 32. Rang und Florian Fischli (Jahrgang 2000) von der SG Ennenda den 62. Rang. 4 der 10 Schiessenden aus dem Glarnerland erreichten den Kranz, als Mannschaft platzierte sich Glarus mit durchschnittlich 165 Punkten auf dem 6. Rang, vor Obwalden und Uri. Mannschaftssieger wurden die Tessiner mit 173 Punkten im Durchschnitt. Schwyz, das mit 15 Schützen antrat, wurde 2., Luzern mit 31 Schützen 3. Insgesamt zeigten die Besten der Zentralschweiz also einen hochkarätigen und zugleich freundschaftlichen Finalwettbewerb. Landammann Dr. Andrea Bettiga – er konnte die Mannschaftssieger aus dem Tessin in italienischer Sprache begrüssen – dankten den Verantwortlichen aus dem Jungschützenbereich und dem Glarner Kantonal Schützenverband, aber insbesondere den Schützinnen und Schützen. Schiessen, so Bettiga, sei ein Sport, der die Generationen verbinde und der in der Schweiz eine lange historische Tradition habe. «Die Schweizer Geschichte beginnt mit Tells Schuss, ob das nun so stattgefunden hat oder nicht», sagte er und motivierte die jungen Schiesssportler: «Ihr seid die Zukunft für die Schweiz und für das Schiessen.» FJ