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Noch zwei Wochen vor den Schweizer Meisterschaften der Amateure in Ilanz hatte es schwarz ausgesehen: Aebli verletzte sich leicht an der Hand und ihre Partnerin Pietroboni brach sich bei einem Motorradunfall das Handgelenk.

Kurzfristig sprang Diana Sacher in die Bresche. Mit dem 18-jährigen Talent hatte Aebli schon bei Glaronia in der Halle zusammengespielt, und die beiden verstanden sich auf Anhieb. Anahita die routinierte Blockspielerin, Diana die blitzschnelle Verteidigungskünstlerin. Das Glarner/Joner Duo startete auf dem vierten Platz in der Setzliste, noch eine Position vor Lenzinger/Terinieri. Tina Lenzinger ist ebenfalls eine Teamkollegin bei Glaronia – sie musste sich im hart umkämpften Viertelfinale Aebli/Sacher geschlagen geben. Auch die Finalpartie gegen Rau/Oswald war umstritten. Schliesslich verteidigte die 28-jährige Biologin ihren Titel, auch dank einer herausragenden Leistung ihrer Partnerin Sacher. Es ist aussergewöhnlich, dass es einer Spielerin gelingt, bei grosser Konkurrenz den Schweizer-Meister-Titel ein zweites Mal zu gewinnen. Ein Teil dieses Erfolges war bestimmt auch die Betreuung durch Trainer Milanez.

Peter Aebli