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Adolf Fehrs Werke

Der 1964 verstorbene Zürcher Maler Adolf Fehr war verheiratet mit der Schwanderin Babette Tschudi und verbrachte viele Jahre seines malerischen Schaffens in Sool. Ihm zu Ehren sind zurzeit 22 Bilder, die in Teilen in Privatbesitz sind, im Schulhaus Sool ausgestellt. Seine Bilder zeigen eindrücklich und farbenfroh, wie sehr er sich mit der Natur, Land und Leuten verbunden fühlte. Fehr, der einige Selbstporträts schuf, wurde im Bergdorf als Sonderling wahrgenommen, der nicht arbeiten musste, sondern malen durfte. Seine Enkelin, die in Zürich lebende Karin Fehr, war an der Vernissage persönlich zugegen und erinnerte sich lebhaft an ihren etwas chaotischen wie liebens­werten Grossvater. Sie ist es auch, die den Ausstellern Fotos ihres Grossvaters aus ihrer Privatsammlung zur Verfügung stellt. Fehr verfasste auch bemerkenswerte Texte, die sein Denken, Wirken und Schaffen in tiefsinniger Weise aufzeigen. Seine Gedanken sind in einer Broschüre zusammengefasst vor Ort erhältlich.

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Nebst den Werken von Fehr bereichert ausgewählte Kunst von Petra Gärtner, Vreni Netzer-Schnyder, Mitgel Netzer, Andrea Mutti, Ursi Küng, Leo Kühne, Hansueli Knobel, Carmen Crusius und Daniel Baumann sowie von Bettina Bleichenbacher die Ausstellung.

Die Ausstellung im Schulhaus Sool ist vom Freitag, 24., bis Sonntag, 26. August, jeweils von 10.00 bis 17.00 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei. Weitere Informationen unter www.dorfsool.ch/soolart.