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Die Abteilung Wald und Naturgefahren beurteilt die aktuelle Waldbrandgefahr als gross. Das Feuern im Wald und in Waldesnähe ist ab sofort verboten.

Die Waldbrandgefahr ist gross
Feueraktivitäten im Freien bergen momentan ein erhebliches Risiko für Wald- oder Flurbrände. Die heisse und niederschlagslose Witterung dieser Woche hat die Waldbrandgefahr weiter ansteigen lassen. Die Entzündbarkeit der zunehmend trockenen Vegetation ist im Wald und in Waldesnähe gross. Funkenflug eines Feuers, Feuerwerk oder unachtsam weggeworfene Raucherwaren können ein Feuer entfachen und zu einem grösseren Waldbrand führen. Die Langzeitprognose sieht noch keine Veränderung der Wetterlage.

Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe
Zum Schutz der Wälder und der Bevölkerung hat der Kanton Glarus am Freitag, 27. Juli, ein Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe erlassen. In Absprache mit der glarnerSach wird zudem das Abbrennen von Feuerwerk im ganzen Kanton untersagt. Das Verbot gilt ab sofort für das ganze Kantonsgebiet und bis auf Widerruf durch den Kanton Glarus.

Das Feuerverbot umfasst folgende Massnahmen:
• Keine Feuer im Wald und in Waldesnähe (Abstand zum Wald 200 m).
• Kein Abbrennen von Feuerwerk (ganzer Kanton).
• Kein Steigenlassen von Himmelslaternen (ganzer Kanton).

Lage wird Anfang August neu beurteilt
Es sind kaum Niederschläge in Sicht. Die Waldbrandgefahr bleibt gross. Die Abteilung Wald und Naturgefahren und die glarnerSach beurteilen die Lage Anfang August neu.