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An der Kantonsschule Glarus werden in der Fachmittelschule (FMS) Jugendliche auf die Höhere Fachschule und auf das Studium an der Fachhochschule vorbereitet.
19 Absolvierende feierten am Donnerstag, 21. Juni, ihren erfolgreichen Abschluss.

Pilot, Journalistin, Architektin FH, Hebamme und Bühnentänzerin HF – die Berufsziele an der FMS sind doch sehr vielfältig. In den drei Berufsfeldern Pädagogik, Gesundheit und Kommunikation/Information werden die Jugendlichen hier in drei Jahren mit Unterricht und Praktika vorbereitet. Fünf angehende Primarlehrerinnen und Primarlehrer, eine Kindergärtnerin, zwei Sozialpädagoginnen und eine Heilpädagogin machten den Hauptharst auch dieser FMS-Klasse von Klassenlehrer Thomas Ortega aus. Aber auch in die Physiotherapie und ins Pflegestudium gehen einige Absolventen. Immerhin drei entschieden sich für die Fachmatura und werden bald ihr Studium aufnehmen. Schulleiter Martin Hemmi verwies denn auch in seiner launigen Rede auf die Vielfalt der gewählten Berufsfelder und auf den breiten Wissenshorizont der Absolventen, der gut zum längsten Tag passe. Die vielen anwesenden Verwandten, Freunde und Lehrpersonen bekamen darauf zwei Präsentationen zum Klassenleben der 6U zu sehen, zuerst die liebevoll gluckenhafte von Klassenlehrer Thomas Ortega, der ein ganzes Notfall-Kit mit symbolbefrachtetem Inhalt zusammengestellt hatte, danach die cool auffordernde der Absolventinnen und Absolventen. Man war in Neapel und auf den Liparischen Inseln gewesen, hatte in Vulkane geschaut und Papierflieger steigen lassen. Aus einzigartigen und starken Persönlichkeiten war eine soziale Einheit geworden, die sich mit ihrem Klassenlied «You’re gonna kiss me when I’m gone» von der Mittelschule augenzwinkernd verabschiedete.

Neben den FMS-Ausweisen und FM-Zeugnissen aus den Händen von Regierungsrat Benjamin Mühlemann (Bildung und Kultur) gab es eine Sonnenblume und farbige Luftballons, und schon bald geht es weiter – ins spezielle Praktikum, in die weiterführende Schule oder an die Universität. FJ