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Viel Zustimmung gab es von den 79 Stimmberechtigten anlässlich der 45. ordentlichen Generalversammlung vom Freitag, 25. Mai, zuhanden des Präsidenten der Genossenschaft lintharena sgu Adrian Hager und des Geschäftsleiters Oliver Galliker. Beide haben Mut und Standhaftigkeit gezeigt und die Fakten ungeschönt auf den Tisch gelegt.

Viele Informationen, keine Wortmeldung
Offensichtlich hat sich die Stimmung von der Landsgemeinde, als niemand zur Zukunft der lintharena sgu Stellung nehmen wollte, auf die Genossenschafter übertragen. Adrian Hager führte zügig durch die Traktanden, keine Frage bremste seine engagierten Voten aus. Gleich so erging es dem Geschäftsführer Oliver Galliker, der nicht verheimlichte, dass das vergangene Jahr ihn und seine Crew strapaziert hat. 2017 sprach er vom Jahr der Bewährung. Dieses hat er nun überstanden, und die Begründung legte er gleich nach. Dank der Eröffnung der GLKB-Boulderhalle im September 2017 konnte im Bereich «Sport» ein Umsatzzuwachs verzeichnet werden. Die Halle werde rege genutzt, rund 58 Vereine seien bereits zu Gast gewesen, so Galliker. Anders verlief es in der Gastronomie, da hätte man erneut Federn lassen müssen. Insbesondere das erste Quartal sei weit unter den Erwartungen gewesen. Es sei daraufhin intern die Frage aufgetaucht, ob das neue Gastrokonzept das richtige sei. Andererseits habe man Grossanlässe und Bankette verloren, weil die Meinung in der Öffentlichkeit kursierte, dass diese nicht mehr möglich seien. Zuversichtlich zeigt sich Galliker dennoch: Mit der jährlichen Sportgala, der Glarner Messe im Herbst, musikalischen Grossanlässen und Kongressen habe man starke Partner. Diese seien für den Fortbestand des Bereichs Gastronomie und Hotellerie entscheidend. Schliesslich präsentierte der Finanzchef der Genossenschaft Andreas Schiesser das Betriebsergebnis und die Bilanz. Diese fällt im Vergleich zum Vorjahr besser aus. Es ist ein nahezu ausgeglichenes Gesamtresultat erzielt worden, so Schiesser. Davon dürfe man sich jedoch nicht täuschen lassen, bekannte er offen und meinte: «Der Trend stimmt.»

Vertrauen über Vertrauen
Mit Ausnahme von Fridolin Elmer, der Ende Juni aus dem Gemeinderat Glarus Nord und damit auch als Ortsvertreter im Verwaltungsrat ausscheidet, wurden sowohl Präsident Adrian Hager als auch die übrigen Mitglieder in globo mit kräftigem Applaus bestätigt. So viel Vertrauen muss man sich sauer verdienen. Ein grosses Dankeschön seitens des Präsidenten gab es im Anschluss für den scheidenden Gemeindepräsidenten Glarus Nord Martin Laupper. Dieser hätte stets ein offenes Ohr für die Anliegen der lintharena sgu gehabt und in vielen Belangen wertvolle Unterstützung geleistet. Zum Abschluss gab es eine weitere feurige Rede für die Sanierung und den Ausbau des Sport- und Gastronomiezentrums. Hager fuhr mit Fakten und Zahlen auf, auch Berechnungen für die unterschiedlichen Varianten liess er auf die Leinwand beamen. Er liess keine Zweifel offen, dass die Zusatzinvestitionen von 7 Mio. Franken für den angedachten Vergnügungsbereich weit mehr als einen ideellen Mehrwert bringen werde. Als Abschluss wurde den Genossenschaftern ein feines Znacht aus der «lintharena sgu»-Küche serviert. Zur Unterhaltung tanzten verschiedene Gruppen von Carole Hallers Tanzstudio Move auf. Zim