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Wenn sich die Präsidentinnen und Vorstandsmitglieder der fünf Gemeinnützigen Frauenvereine des Kantons Glarus ein Mal im Jahr zum Gedankenaustausch treffen, dann gibt es immer einiges zu berichten und diskutieren. Denn alle haben ein gefülltes Programm, sowohl was das gemeinnützige Engagement anbelangt, als auch hinsichtlich «Events» für ihre Mitglieder.

Immerhin «vereinen» die fünf Sektionen Niederurnen, Oberurnen, Netstal, Glarus und Ennenda rund 600 Frauen. Dabei zeigt sich deutlich, dass die lokale Verankerung in den «Ur-Gemeinden» eine wichtige Rolle spielt, und was am einen Ort wunderbar funktioniert u.U. an einem anderen gescheitert ist. Viel Freiwilligenarbeit wird in allen Frauenvereinen in den lokalen Altersheimen geleistet: Angefangen bei der Cafeteriabetreuung zu bestimmten Zeiten bis zur Ausrichtung der beliebten Senioren-Stubete. Aber auch Spaziergänge mit und ohne Rollstuhl während der Sommerzeit sowie Besuche hochbetagter Seniorinnen und Senioren zu Geburtstagen.

Alle kämpften in den letzten Jahren jedoch auch mit dem Mitgliederschwund und der genügenden Besetzung der Vorstände. Und trotzdem herrscht Optimismus, nachdem es nun einigen gelungen ist, jüngere Frauen für die Mitarbeit im Vorstand zu gewinnen. Klar ist, die Vorstandsfrauen der Glarner Gemeinnützigen Frauenvereine machen einen grossen Job, um diese am Leben und lebendig zu halten. Diana Deffner