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Serbien, Sofia in Bulgarien, Tartu in Estland und Imielin in Polen. Nachdem Eva Maria Zuliani und Carina Lobnig aus der RG Glarnerland bereits im Dezember 2017 in Serbien an einem Wettkampf waren, ging es im Februar mit je zwei weiteren Auslandwettkämpfen weiter.

Diese internationalen Wettkämpfe dienen vor allem der Vorbereitung auf die Qualifikationen und der Schweizer Meisterschaften. Ebenfalls sind diese Erfahrungen auf internationaler Ebene sehr wertvoll für die turnerische Zukunft. Carina und Eva Maria reisten Mitte Februar nach Sofia in Bulgarien. An diesem Wochenende erreichte Eva Maria den 3. Rang mit ihrer Übung ohne Handgerät, welche sie zum Lied aus den Fünfzigerjahren «Eh Cumpari» turnte. Mit dieser guten Leistung erreichte sie schliesslich den 7. Gesamtplatz. Carina fegte mit ihrer Bandübung, welche zur aktuellen Filmmusik «La La Land» gezeigt wurde, alle vom Teppich und erturnte sich den 1. Platz. Trotz Unsicherheiten in der Übung mit dem Ball und einem Handgerätverlust reichte es für den 3. Platz in der Gesamtwertung.

Am darauf folgenden Wochenende hiess es erneut Koffer packen. Diesmal ging die Reise für Carina nach Tortu in Estland. Da fand der Miss-Valentine-Cup bereits zum 24. Mal statt. An diesem internationalen Wettkampf trafen über 1000 Gymnastinnen aus 27 verschiedenen Ländern der Welt ein. Carina turnte da den vierteiligen Wettkampf, welcher aus den Übungen mit dem Reif, dem Ball, dem Band und der Keulen zusammengesetzt ist. Zum Titel «Mama Talking» zeigte Carina zum ersten Mal ihre neue Übung mit den Keulen. Das erlebnisreiche Wochenende wurde mit dem 17. Gesamtplatz belohnt.

Auch für Eva Maria war dies ein ganz besonderes Wochenende. Die erst neunjährige Gymnastin reiste nach Polen und dies zum ersten Mal ohne die Begleitung ihrer Eltern. Diese Tatsache beeinträchtigte ihre Leistung auf dem Teppich aber nicht im Mindesten. Sie turnte in ihrer Kategorie die beste Übung ohne Handgeräte und erreichte in der Gesamtwertung den 3. Rang. Eva Maria reiste mit einem Pokal im Rucksack aus Polen zurück ins Glarnerland. Beatrice Hefti-Stoll