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Melanie Ricci holte sich den Glarner Meistertitel beim Nachwuchs, während der Sieg bei der Elite über Sandra Monney ging.

An der Glarner Meisterschaft der Luftgewehrschützen war eine erfreuliche Teilnehmerzahl bei der Elite festzustellen – dort gingen 16 Schützen an den Start. Beim Nachwuchs waren es nur derer 3. Während bei den Jungen das Verdikt bereits im Vorprogramm klar zugunsten von Melanie Ricci ausfiel, waren die Resultate und die Ausgangslage für den Final bei der Elite um einiges spannender.

Im Final gescheitert
Andreas Stüssi distanzierte seine Gegner um Längen. Mit 620,8 Punkten brach er den fünfjährigen Rekord und setzte ihn um 2,6 Punkte nach oben. Mit dieser Glanzleistung qualifizierte sich der Linthaler als Erster für den kommandierten Final, wo wieder alles bei Null begann. Gina Landolt (613,8 P.), André Eberhard (607,5 P.), Rolf Lehmann (605,1 P.), Tim Landolt und Sandra Monney (je 604,0 P.), Philipp Landolt (603,8 P.) sowie Mischa Armati (600,8 P.) hiessen die weiteren Finalisten. Während 20 Schuss schaute alles nach einem Sieg des Favoriten aus – doch der Final ging für Stüssi zu lange. Für den Linthaler begann eine Negativserie und so war er beim zweitletzten Schuss nur noch auf Rang 2. Sandra Monney überholte den Leader und hatte vor der Entscheidung 0,3 Punkte Vorsprung. Diesen rettete sie ins Ziel und gewann die Glarner Meisterschaft. Andreas Stüssi und Philipp Landolt vertraten die Glarner Farben auf dem Podest. Gina und Tim Landolt, André Eberhard, Rolf Lehmann und Mischa Armati belegten die weiteren Ränge.

Startschwierigkeiten bei Ricci
Die Netstalerin Melanie Ricci wäre mit ihren 600,8 Punkten auch bei der Elite im Final gestanden. Beim Nachwuchs ragte sie oben aus. Im Final bekundete sie bei den ersten 10 Schuss etwas Mühe, fing sich dann aber sehr gut. Mit 234,2 Zählern gewann sie vor ihren beiden jüngeren Kontrahenten Gianluca Müller (196,4 P.) und Andrea Christian Gisler (169,3 P.). a.e.