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Der Vorstand des Glarner Gewerbeverbandes hat an seiner Sitzung von letzter Woche zum Energiegesetz, dass am 21. Mai zur Abstimmung kommt, die Nein Parole beschlossen.

Nach einer eingehenden Diskussion empfiehlt der Vorstand des Glarner Gewerbeverbandes ein klares Nein zum Energiegesetz. Dieses schwäche die Wirtschaft, das Gewerbe- und den Tourismus-Standort auch im Glarnerland. Der Vorstand ist überzeugt, dass das Energiegesetz in unvorstellbarem Masse neue Steuern und Abgaben schaffe, die durch die Gewerbebetriebe und den Mittelstand finanziert werden müssten. «Die massiven Kostensteigerungen schaden dem Gewerbe und schwächen die Konkurrenzfähigkeit zusätzlich», schreibt der Gewerbeverband in einer Mitteilung. Für das Glarner Gewerbe sei eine zentrale, sichere und günstige Energieversorgung ein wichtiger Erfolgsfaktor. Genau dies werde durch das neue Gesetz aber in Frage gestellt. Zusammen mit dem Atomausstieg verursache das Energiegesetz eine grosse Versorgungslücke, die langfristig auch nicht mit Stromimporten geschlossen werden könne. Gerade in den Wintermonaten würden den Betriebe Versorgungsengpässe mit Energie, Stromausfälle und Black-outs drohen. «Zudem ist bereits heute der bürokratische Aufwand für unsere Betriebe riesig, durch das neue Gesetz werden zusätzliche Aufwände nötig, was die Handlungsfreiheit und die Möglichkeiten des einheimischen Gewerbes einschränkt», so der Gewerbeverband. pd