Budget Glarus 2018 mit kleinem Defizit

 

IN DER AKTUELLEN FRIDOLIN AUSGABE

Nr. 28   Donnerstag 9. Juli 2020

01 Jimmy Cliff

Unterwegs bei Glarner Mutterkühen:

Mütter schützen ihre Kinder

 
02 Landrat 2019

Mehrzweckgebäude/Schwimmbad Obersee Näfels:

Baden für alle

 
03 Roger Rychen

Bewilligung erhalten:

Kerenzerbergrennen 2021 gesichert

 


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Trotz kleinem Aufwandüberschuss im Budget 2018 ist Glarus fit für die geplante Entwicklung. (Foto: wikipedia)

Der Gemeinderat Glarus hat das Budget 2018 zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. Bei einem Gesamtertrag von 52.93 Millionen und einem Gesamtaufwand von 53.15 Millionen Franken, resultiert im Budget ein kleiner Aufwandüberschuss von 222'000 Franken.

Der Gemeinderat Glarus hat das Budget 2018 zuhanden der Gemeindeversammlung verabschiedet. Bei einem Gesamtertrag von 52.93 Millionen und einem Gesamtaufwand von 53.15 Millionen Franken, resultiert im Budget ein kleiner Aufwandüberschuss von 222'000 Franken.

Die Umsetzung verschiedener Investitionsprojekte führt zu höheren Abschreibungen (+ CHF 1.6 Mio. Franken). Ein allfälliger Aufwandüberschuss in der Jahresrechnung 2018 könnte vollständig durch das Eigenkapital gedeckt werden. Deshalb soll der Steuerfuss unverändert bei 63 Prozent bleiben. Die Gemeindeversammlung wird am 24. November über das Budget und den Steuerfuss befinden. Wie in den Vorjahren angekündigt, zeigt sich der Wechsel von der Planungs- in die Umsetzungsphase bei der geplanten Investitionstätigkeit. Das Budget 2018 sieht Netto-Investitionen im Umfang von 14.42 Millionen Franken vor. Grosse Projekte sind für die Schulanlagen, Strassenbauten, Abwasserinfrastruktur und den Substanzerhalt der öffentlichen Infrastruktur geplant. Gemäss den geltenden Richtlinien wird für Abschreibungen im Verwaltungsvermögen ein Betrag von 4.97 Millionen Franken budgetiert. Der Cash Flow beträgt 3.7 Millionen Franken.

Stabile Bilanz

Die finanzpolitisch relevanten, für das Jahr 2018 budgetierten Kennzahlen liegen mit einer Ausnahme über den vom Gemeinderat festgelegten Mindestwerten. Glarus kann eine stabile Bilanz, einen tragbaren Fremdkapitalbestand, ein stattliches Pro-Kopf-Vermögen und eine moderate Steuerbelastung vorweisen. Einzig der errechnete Selbstfinanzierungsgrad von rund 26 Prozent fällt in der Budgetplanung 2018 tief aus, da der erwartete Cash Flow zur Finanzierung der Investitionen nicht ausreicht und damit eine Fremdfinanzierung notwendig wird. Durch die guten Rechnungsabschlüsse in den vergangenen Jahren konnte sich die Gemeinde jedoch das not- wendige Polster für die anstehenden Investitionen erarbeiten. Das Budget 2018 enthält wiederum keine generellen Lohnerhöhungen beim Gemeindepersonal. Für individuelle, leistungsabhängige Lohnanpassungen wurden 247‘000 Franken ins Budget eingestellt. Der Finanzplan 2019 bis 2022 zeigt auf, dass der Erhalt der erreichten soliden Finanzlage die Gemeinde weiterhin fordern wird. Aktuell berät die GPK den Budgetentwurf. Die detaillierten Budgetunterlagen sind zusammen mit dem Memorial zur Gemeindeversammlung 2/2017 ab anfangs November 2017 auf der Homepage der Gemeinde elektronisch verfügbar. eing

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