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Die Technischen Betriebe Glarus Süd haben in rekordverdächtigen 12 Wochen Bauzeit den hochmodernen und innovativen FiberHUB Süd in Schwanden realisiert. Dies um den Unternehmungen im Kanton Glarus die Möglichkeit zu schaffen, proaktiv auf die bevorstehenden Veränderungen der Digitalisierung zu reagieren.

Der FiberHUB bildet das Herz der Kommunikationsinfrastruktur für hochverfügbare und ultraschnelle Internetservices im Glarnerland und im Speziellen auch für Glarus Süd. Entstanden ist der FiberHUB Süd insbesondere durch Kundenbedürfnisse wie der Glarus hoch 3 AG, der Glarner Banken und der ungleich GmbH. Weitere Kunden haben bereits Ihre Bedürfnisse für die Erschliessung mit dem schnellsten Internet und zukünftigen Cloud Services im «iGlarus Netz» angemeldet.

Aufbau eines tbgs-Glasfasernetzes

Die tbgs haben vor nicht langer Zeit mit dem Aufbau eines betriebseigenen Kommunikationsnetzes begonnen. Dies um den Anforderungen eines Verteilnetzbetreibers und Stromlieferanten auch in Zukunft gerecht zu werden. Das Kommunikationsnetz bildet den Grundstein für sämtliche Anforderungen im Bereich Smart Metering und Smart Grid. Durch den schnellen Ausbau des eigenen Glasfasernetzes der technischen Standorte der tbgs stiegen auch die Kundenanfragen. Somit wurde das Glasfasernetz nicht nur für die Bedürfnisse der Gemeinde, sondern auch für die Businesskunden sehr schnell zugänglich gemacht. Nicht im Fokus der tbgs steht derzeit der Anschluss sämtlicher Kunden mit Glasfasern.

FiberHUB

Der neue FiberHUB in Schwanden ist die Basis der Kommunikationsinfrastruktur für Glarus Süd. Sämtliche Internet und IT-Dienste können ab diesem Knotenpunkt verteilt werden. Nebst der hohen Verfügbarkeit wird auch ultraschnelles Internet für Glarus Süd bereitgestellt. Im Weiteren sind die tbgs nun in der Lage Industriekunden und KMUs über eine sichere Datenleitung weltweit zu verbinden. Das Gebäude, indem sich der neue FiberHUB befindet, verfügt über einen redundanten Stromanschluss und ist mit einem modernen Überwachungssystem ausgestattet. Die zwei parallel laufenden Klimaanlagen sorgen für eine optimale Kühlung. Der FiberHUB wurde als Anbau an eine bestehende Transformatorenstation realisiert. Dadurch konnten Synergien in der Gebäudeinfrastruktur und in der Installation genutzt werden, was sich auf die Bauzeit und die Baukosten sehr positiv auswirkte. Die Bauzeit von 12 Wochen ist ausserordentlich kurz. Eine kleine, aber äusserst schlagkräftige Projektgruppe aus Vertretern der tbgs, deren Tochterfirma SLR AG und der Gemeinde Glarus Süd machten dies möglich. Es ist ein klares Statement an den Standort Glarus Süd.

Flächendeckendes Glasfasernetz

Der FiberHUB ist georedundant mit Glasfasern erschlossen. Das heisst, dass bei einem Ausfall einer Leitung der Betrieb für die Kunden immer noch sichergestellt werden kann. Die Georedundanz wird über den ganzen Kanton sichergestellt (iGlarus Netz). Nur so kann die tbgs den hohen Anforderungen im digitalen Markt für Industrie und KMU gerecht werden. Das Glasfasernetz ab FiberHUB erschliesst heute sämtliche Ortschaften innerhalb von Glarus Süd. Selbst die Sonnenterrassen Braunwald und Weissenberge in Matt konnten mit Gemeinschaftsbauwerken optimal und kostengünstig erschlossen werden. Noch vor Fertigstellung der Verbindung in die Weissenberge konnten erste Verträge mit Kunden abgeschlossen werden. Die Georedundanz des Glasfasernetzes kann nicht nur bis Schwanden zum FiberHUB, sondern neu auch bis Linthal sichergestellt werden. Dabei führt der zweite Weg über sämtliche Industriebrachen entlang der Linth. Eine ideale Ausgangslage für die zukunftsweisenden Projekte wie beispielsweise das Cotlan-Areal in Rüti, das Legler-Areal in Diesbach oder auch die 2000-Watt-Überbauung in Leuggelbach im ehemaligen Schlittlerareal. Die tbgs kann ihnen bereits heute ein sicherer und ultraschnellen Anschluss in die weite Welt garantieren. pd